Arverio gewinnt Lokführer:innen und bildet sie aus - für den Betrieb der eigenen Züge, aber auch für andere Eisenbahnunternehmen. Foto: Arverio/Winfried Karg

Arverio gewinnt und vermittelt Fachkräfte




Eisenbahnverkehrsunternehmen bietet Personalfindung, Ausbildung und Arbeitnehmerüberlassung aus einer Hand

Das Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) Arverio bietet Eisenbahnunternehmen an, Personalengpässe durch Arbeitnehmerüberlassung kurzfristig zu überbrücken, bei längerfristigem Bedarf Triebfahrzeugführer:innen auszubilden und durch professionelles und effizientes Recruiting auch geeignete Fachkräfte dafür zu finden. Dieses neue Angebot aus einer Hand hat das in Süddeutschland beheimatete Unternehmen kürzlich bei zwei Fachveranstaltungen vorgestellt. „Wir wissen, was EVU brauchen und kennen ganz genau die Herausforderungen im betrieblichen Alltag, denn wir sind ja selber eines“, so Hans-Peter Frey, Leiter der neuen Sparte Dienstleistungsvertrieb bei Arverio. „Durch die Kombination von Arbeitnehmerüberlassung, eigenem Fahrbetrieb und einer EBA-zertifizierten Ausbildungs- und Prüfungsakademie bieten wir modulare Lösungen aus einer Hand an. Diese sind flexibel, schnell und genau auf den Bedarf zugeschnitten. Wenn zusätzlich Qualifizierungen wie LZB oder ETCS erforderlich sind oder Überwachungsfahrten am Simulator gewünscht werden, können sie diese ebenfalls bei uns buchen.“

Im Auftrag des Landes Baden-Württemberg und der Bayerischen Eisenbahngesellschaft fährt Arverio Regionalzugverkehr von über 20 Mio. Zugkilometern jährlich. Seit dem Start des Zugbetriebs im Jahr 2019 wurde das Finden und Ausbilden geeigneter Mitarbeiter:innen professionalisiert. Mit beachtlichem Erfolg: Durchschnittlich 3.500 Bewerbungen für verschiedene Berufsgruppen erreichen das Unternehmen pro Monat, und wer etwa in Baden-Württemberg nach einem Job als Lokführer:in sucht, kommt an den Stellenangeboten von Arverio nicht vorbei. Denn bei all dem geht es vor allem um einen Beruf, den man in der Branche mit dem etwas sperrigen Begriff Triebfahrzeugführer:in nennt (im Volksmund heißen sie immer noch Lokführer:in). Beide Begriffe meinen das Gleiche: gut ausgebildete Fachkräfte, ohne die kein Zug fährt. Die Ausbildung dafür ist für Quereinsteiger:innen aus anderen Berufen nicht einfach, aber durchaus machbar: 2025 haben bei Arverio 142 Triebfahrzeugführer:innen ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.

Arverio sieht für das neue Dienstleistungsangebot gute Chancen, da das Unternehmen sich als qualitätsorientierter Personaldienstleister mit Lösungen über die klassische Arbeitnehmerüberlassung hinaus einordnet. An erste Kunden wurde bereits Personal erfolgreich vermittelt, weitere Gespräche stünden an. Hans-Peter Frey: „Wir bieten den Lokführer:innen einen Mehrwert durch tariflich abgesicherte Bedingungen und ein Rückkehrrecht in unsere operativen Gesellschaften, die EVU können wir unterstützen. Damit ist allen geholfen.“

 

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Arverio Deutschland

Die Arverio Deutschland GmbH hat ihren Sitz in Stuttgart und unterhält zwei Betriebsgesellschaften in Bayern und Baden-Württemberg.

Die Arverio Baden-Württemberg GmbH befährt das Stuttgarter Netz mit der Remsbahn (MEX 13), Residenzbahn (RE 1), Filstalbahn (MEX 16) und Frankenbahn (RE 8) sowie die Murrbahn (RE 90) mit insgesamt rund 10,8 Mio. Zugkilometern pro Jahr.

Die Arverio Bayern GmbH bedient zwei Netze: Zum einen das E-Netz Allgäu von München über Memmingen nach Lindau mit den Linien RE 72, RE 96 und RB 92. Zum anderen das Augsburger Netz mit Verkehren von München über Augsburg nach Ulm, Würzburg und Aalen. Das sind die Linien RE 9, RE 80, RE 89, RB 86, RB 87 und RB 89. In Summe fährt Arverio Bayern damit rund 10,3 Mio. Zugkilometer pro Jahr.

Alleingesellschafterin der Arverio Deutschland GmbH ist die ÖBB-Personenverkehr AG.




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Kontakt

Arverio Bayern GmbH

Winfried Karg, Pressesprecher (Ansprechpartner für Medienanfragen)